Wie eine Privatinsolvenz verläuft
Inhalt dieser Seite:
- Vor dem Ablauf einer Verbraucherinsolvenz
- Warum ein geregelter Insolvenzablauf entlasten kann
- Die Phase vor dem Antrag einer Privatinsolvenz
- Durchführung des außergerichtlichen Verfahrens
- Die Antragstellung beim Insolvenzgericht
- Die Zeit nach der Insolvenz-Verfahrenseröffnung
- Pflichten und Mitwirkung während des Insolvenzverfahrens
- Die Wohlverhaltensphase im Alltag
- Die Restschuldbefreiung am Ende des Verfahrens
- Wie sich das Privatinsolvenzverfahren in der Praxis anfühlt
Vor dem Ablauf einer Verbraucherinsolvenz
Ein geregelter Insolvenzablauf entlastet
Die Phase vor dem Insolvenzantrag
Dazu gehören unter anderem:
- Zusammenstellung aller Forderungen
- Klärung der Einkommens- und Ausgabensituation
- Sichtung bestehender Vereinbarungen und laufender Maßnahmen
- Aufstellung aller Vermögen
Durchführung des außergerichtlichen Verfahrens
Ablauf des Einigungsversuchs
- Nachdem eine Übersicht über alle Gläubiger, die Schuldenhöhe, das Einkommen und das Vermögen erstellt wurde, wird ein Schuldenbereinigungsplan erarbeitet. Dieser Plan ist ein Vorschlag zur Begleichung, oft durch eine Einmalzahlung oder Ratenzahlung.
- Im Anschluss daran kommt es zur Verhandlung. Allen Gläubigern wird der Plan zur Abstimmung vorgelegt.
- Daraus resultiert ein Ergebnis:
- Erfolg: Stimmen alle Gläubiger zu, ist der Plan wirksam und das Insolvenzverfahren abgewendet.
- Scheitern: Lehnt auch nur ein Gläubiger den Plan ab, gilt der Versuch als gescheitert.
- Ergänzung: Wenn über 50 % der Gläubiger zustimmen, kann eine Zustimmungsersetzung durch das Gericht beantragt werden.
Die Antragstellung beim Insolvenzgericht
Die Zeit nach
- keine direkten Verhandlungen mehr mit Gläubigern
- klare Kommunikationswege
- nachvollziehbare Abläufe
- Keine Zahlung an Gläubiger (Ausnahme: Forderungen aus vorsätzlich unerlaubter Handlung).
Pflichten & Mitwirkung
Eine Privatinsolvenz erfordert aktive Mitwirkung. Bestimmte Pflichten sind einzuhalten, um den geregelten Ablauf zu gewährleisten.
- vollständige und wahrheitsgemäße Angaben
- Mitteilung relevanter Veränderungen (z.B. Umzug, Jobwechsel)
- Einhaltung der vereinbarten Obliegenheiten
Restschuldbefreiung
Am Ende des Verfahrens steht die Möglichkeit der Restschuldbefreiung. Sie markiert den rechtlichen Abschluss der Privatinsolvenz.
Wohlverhaltensphase
Wie sich das Verfahren
Unsere Haltung
(45 bis 60 Min., kostenfrei)
Ich höre zu, wir analysieren gemeinsam deine Situation und prüfen im Anschluss, ob eine Privatinsolvenz für dich sinnvoll ist. Du erfährst, welche Optionen du hast.
Du reichst deine Unterlagen ein (ich sage dir genau, was wir brauchen). Wir erstellen einen individuellen Plan und beantragen die Insolvenz beim Amtsgericht.
bis zur Schuldenfreiheit
Wir sind während der Schuldenregulierung kompetent an deiner Seite - bei Fragen, Problemen oder Unsicherheiten. Solange, bis du wieder schuldenfrei und selbstbestimmt handeln kannst.


