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Ulrich Freund
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20. März 2026
Zugriffe: 93

17. Mehr Insolvenzen, weniger Beratung?

Ueberschuldsquoten 2025 Freund ChemnitzDie Lage in Sachsen 2026 und was sie für dich bedeutet. In Sachsen ist die Zahl der Insolvenzen in den letzten Jahren deutlich gestiegen. 2025 wurden in Deutschland 24.064 Unternehmensinsolvenzen beantragt, das sind 10,3 Prozent mehr als im Vorjahr und der höchste Stand seit 2014. Sachsen gehörte dabei zu den Bundesländern mit den stärksten Zuwächsen. Für 2026 erwartet die Wirtschaftsauskunftei CRIF einen weiteren Anstieg auf rund 24.800 Fälle, also nochmals etwa 3 Prozent mehr. Parallel dazu nimmt die Überschuldung privater Haushalte wieder zu. 

Laut aktuellem Schuldneratlas sind rund 8,2 Prozent aller Erwachsenen in Sachsen überschuldet, das ist etwa jede zwölfte Person. Besonders betroffen sind Städte wie Chemnitz mit einer Quote von 10,7 Prozent und Leipzig mit 9,7 Prozent.

Gleichzeitig geraten viele gemeinnützige Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen unter Druck. Im sächsischen Doppelhaushalt 2025/26 ist vorgesehen, die Förderung der Verbraucherinsolvenzberatung bis 2026 um rund 45 Prozent zu senken, von 4,1 Mio. Euro auf 2,255 Mio. Euro. Das würde nach Berechnungen der Wohlfahrtsverbände bedeuten, dass fast die Hälfte der bisher geförderten Beratungseinheiten wegfällt. Für dich als Betroffene oder Betroffener kann das längere Wartezeiten, weniger Anlaufstellen und höhere Hürden bedeuten, überhaupt Unterstützung zu bekommen.

In diesem Beitrag zeigen wir dir, was der aktuelle Insolvenz- und Überschuldungstrend in Sachsen für dich konkret bedeutet und welche Wege du trotz knapper werdender kostenloser Angebote gehen kannst. Du erfährst, warum es wichtig ist, früh zu handeln, und wie wir dich als kostenpflichtige, aber im Vergleich zu Anwälten deutlich günstigere Schuldnerberatung begleiten können.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Warum der Insolvenz-Trend in Sachsen auch für dich wichtig ist
  2. Aktuelle Zahlen zu Firmen- und Privatinsolvenzen in Sachsen
  3. Hintergründe: Warum immer mehr Menschen in Sachsen überschuldet sind
  4. Weniger kostenlose Hilfe: Was Kürzungen bei der Verbraucherinsolvenzberatung für dich bedeuten
  5. Zwischen kostenloser Stelle und Anwaltskanzlei: Was unsere Schuldnerberatung ausmacht
  6. Wie unsere Schuldnerberatung dir hilft: bezahlbar und persönlich
  7. Wenn dein Dispo ständig am Limit ist
  8. Was du jetzt selbst tun kannst: Erste Schritte aus der Schuldenfalle
  9. Zwischen Insolvenzwelle und knappen Beratungsplätzen: Hol dir jetzt Unterstützung
  10. Quellen und Hintergründe

 

1. Warum der Insolvenz-Trend in Sachsen auch für dich wichtig ist

Vielleicht denkst du: „Insolvenzen, das betrifft doch nur Firmen oder andere Leute."
In der Realität hängen Unternehmensinsolvenzen, Arbeitsplatzsicherheit und private Überschuldung aber eng zusammen. Wenn mehr Unternehmen in Schwierigkeiten geraten, trifft das häufig auch Beschäftigte, zum Beispiel durch

  • Kurzarbeit,
  • Jobverlust oder
  • ausfallende Überstunden.

Steigende Lebenshaltungskosten und Zinsen verstärken diesen Druck zusätzlich.

Für viele Menschen sieht das im Alltag so aus:
Der Dispo ist dauerhaft ausgeschöpft, Ratenzahlungen werden zur Belastung und offene Rechnungen werden erst einmal beiseitegelegt. Genau hier beginnt oft der Weg in eine Überschuldung, lange bevor das Wort „Insolvenz" oder "Überschuldung" fällt.

 

2. Aktuelle Zahlen zu Firmen- und Privatinsolvenzen in Sachsen

Mehr Firmenpleiten in Bau, Handel und Industrie

Die deutschen Amtsgerichte registrierten 2025 insgesamt 24.064 Unternehmensinsolvenzen, so viele wie zuletzt 2014. In Sachsen gab es bis Mitte Dezember 2025 rund 640 Insolvenzanträge oder -eröffnungen, von denen gut 7.000 Beschäftigte betroffen waren. Besonders stark betroffen waren das Verarbeitende Gewerbe und der Handel mit Zuwächsen von über 10 Prozent.

Zu den besonders betroffenen Bereichen in Sachsen zählten Anlagen- und Maschinenbauer, Autozulieferer, Baufirmen, Handwerksbetriebe, metallverarbeitende Unternehmen und Speditionen. Fällt ein Arbeitgeber aus, geraten oft ganze Haushalte unter Druck: Der Lohn bricht weg, während Miete, Kredite und laufende Kosten weiterlaufen.

Selbstständige, Freiberufler und Geschäftsführer von GmbH oder UG sind dabei besonders gefährdet. Wer sein Einkommen aus einem Unternehmen bezieht, spürt wirtschaftliche Einbrüche oft schneller und direkter als Angestellte. Gleichzeitig sind die Hürden, professionelle Hilfe zu finden, für diese Gruppe oft höher.

 

Überschuldung in Chemnitz, Leipzig und im ländlichen Raum

Der Schuldneratlas zeigt eine Trendwende:
Erstmals seit Jahren ist die Überschuldungsquote in Sachsen wieder gestiegen, auf 8,2 Prozent. In absoluten Zahlen bedeutet das rund 275.000 überschuldete Erwachsene im Freistaat. Für 2026 wird ein anhaltend hohes Niveau erwartet.

Besonders hohe Quoten weisen Chemnitz (10,7 Prozent) und Leipzig (9,7 Prozent) auf. Aber auch in vielen Regionen außerhalb der Großstädte nimmt die Überschuldung wieder zu, zum Beispiel in Zwickau, Meißen oder Teilen des ländlichen Raums. Für Betroffene macht es das oft noch schwieriger, eine gut erreichbare Beratungsstelle zu finden.

 

Überschuldungsquoten 2025 im Vergleich: Chemnitz 10,7 %, Leipzig 9,7 %, Sachsen 8,2 %, Bundesdurchschnitt 8,16 % – Quelle: Creditreform Schuldneratlas 2025

 

Ein positives Fallbeispiel aus meinem Beratungsalltag | Selbstständiger & Freiberufler

Herr K. ist selbstständiger Handwerker aus Chemnitz. Als mehrere Aufträge wegbrachen und gleichzeitig zwei große Kunden ihre Rechnungen nicht bezahlten, blieb ihm irgendwann nichts anderes übrig, als Steuerzahlungen aufzuschieben. Aus den zunächst kleinen Rückständen beim Finanzamt wurden nach und nach hohe Nachforderungen mit Säumniszuschlägen, bis schließlich die erste Vollstreckungsankündigung im Briefkasten lag. In diesem Moment hatte er das Gefühl, die Kontrolle über seine Firma und seine privaten Finanzen komplett verloren zu haben. Im kostenfreien Erstgespräch sahen wir uns gemeinsam seine betrieblichen und privaten Zahlen an, die offenen Posten beim Finanzamt. Bei anderen Gläubigern sortierten wir Forderungen. Anhand der vorliegenden Gegebenheiten fanden wir eine Möglichkeit, wie laufende Kosten gesichert und Gläubiger strukturiert angesprochen werden konnten. Heute zahlt Herr K. moderate monatlichen Raten an seine Gläubiger und arbeitet wieder mit einem realistischen Budget. Auch kündigte er belastende Altverträge, die er jahrelang vor sich herschob. Erst kürzlich sagte er mir während eines telefonischen Betreuungstermins: „Herr Freund, ich hätte nicht gedacht, dass ich aus diesem ganzen Chaos so glimpflich herauskomme. Durch Ihre Beratung weiß ich jetzt, welche Schritte als Nächstes dran sind. Danke."

 

3. Hintergründe: Warum immer mehr Menschen in Sachsen überschuldet sind

Wirtschaftliche Faktoren:

  • hohe Kosten
  • Unsicherheit,
  • Krisenfolgen

Mehr Insolvenzverfahren kommen nicht aus dem Nichts. Als zentrale Ursachen gelten hohe Energie- und Produktionskosten, anhaltende Konjunkturschwäche sowie strukturelle Herausforderungen wie Bürokratie und Fachkräftemangel.

Für dich als Privatperson spürbar wird das durch höhere Mieten, teurere Lebensmittel und gestiegene Zinskosten auf Dispo oder Ratenkredite. Was früher „gerade so" gepasst hat, reicht plötzlich nicht mehr und kleine Rückstände wachsen schnell zu ernsthaften Problemen heran.

 

Typische Auslöser privater Überschuldung aus unserer Beratungspraxis

Neben der allgemeinen wirtschaftlichen Lage gibt es typische Ereignisse, die wir in der Beratung immer wieder sehen:

  • Jobverlust,
  • längere Krankheit,
  • Trennung oder Scheidung,
  • Wegfall von Unterhalt oder
  • die Geburt eines Kindes ohne ausreichende finanzielle Vorbereitung.

 

Dazu kommen:

  • oft unübersichtliche Vertragslandschaften mit Handyverträgen,
  • Streaming-Abos,
  • Ratenkäufen und
  • Kreditkarten.

Viele Betroffene versuchen zunächst, Löcher mit neuen Krediten oder dem Dispo zu stopfen. Das funktioniert eine Zeit lang, bis irgendwann gar nichts mehr geht. Spätestens wenn Mahnungen, Inkasso-Schreiben und Vollstreckungsbescheide eintreffen, wird klar, dass es ohne Unterstützung schwer wird.

 

4. Weniger kostenlose Hilfe: Was Kürzungen bei der Verbraucherinsolvenzberatung für dich bedeuten

Weniger Kapazitäten, längere Wartezeiten, weitere Wege

Die Schuldner- und Insolvenzberatung ist eine zentrale Stütze für Menschen in finanzieller Not. Noch im Koalitionsvertrag wurde angekündigt, diese Angebote in Sachsen stärken zu wollen. Der Entwurf des Doppelhaushalts 2025/26 sieht jedoch etwas anderes vor. Die Förderung der Verbraucherinsolvenzberatung soll bis 2026 um rund 45 Prozent gesenkt werden, von 4,1 Mio. Euro auf 2,255 Mio. Euro.

Laut Berechnungen der Liga der freien Wohlfahrtspflege wären etwa 6,7 Mio. Euro nötig, um den tatsächlichen Bedarf von rund 55 Beratungseinheiten abzudecken. Stattdessen droht bei Umsetzung der Kürzungen ein Rückgang von aktuell etwa 34 auf nur noch etwa 20 Einheiten.

Für dich bedeutet das:

  • weniger Standorte,
  • längere Wartezeiten und
  • mehr Konkurrenz um knappe Termine, obwohl gleichzeitig mehr Menschen Hilfe brauchen.

 

Welche Alternativen du hast, wenn du nicht monatelang warten kannst

Wenn du bereits Mahnschreiben oder Vollstreckungsbescheide im Briefkasten hast, kannst du dir Wartezeiten von mehreren Monaten schlicht nicht leisten. Kontopfändungen, Kündigungen oder Räumungsklagen halten sich nicht an Wartefristen. In dieser Situation ist es wichtig, Alternativen zu kennen:

  • Du kannst versuchen, einen Platz bei einer gemeinnützigen Stelle zu bekommen, dich aber parallel um andere Optionen kümmern.
  • Eine Möglichkeit ist der Gang zu einem Anwalt. Das ist fachlich in vielen Fällen sinnvoll, allerdings meist deutlich teurer und stärker auf rechtliche Fragen fokussiert.
  • Eine weitere Option sind kostenpflichtige Schuldnerberatungen, die oft zwischen den kostenlosen Stellen und Anwaltskanzleien liegen, sowohl bei den Kosten als auch bei der Ausrichtung.

 

5. Zwischen kostenloser Stelle und Anwaltskanzlei: Was unsere Schuldnerberatung ausmacht

Kostenlose Schuldnerberatungsstellen leisten wichtige Arbeit, doch die Plätze sind begrenzt und die Wartezeiten werden durch die geplanten Kürzungen in Sachsen voraussichtlich eher länger. Viele Menschen stehen damit vor der Frage: „Warte ich monatelang oder gehe ich direkt zum Anwalt?"

Die Schuldnerberatung Wirtschafts- & Sozialberatung Freund - bietet dir einen dritten Weg:

  • Du bekommst professionelle Unterstützung in Finanz- und Schuldenfragen, ohne sofort die hohen Kosten einer Anwaltskanzlei tragen zu müssen.
  • Wir nehmen uns Zeit für deine persönliche Situation, erklären dir die nächsten Schritte verständlich und begleiten dich strukturiert, vom ersten Überblick über deine Unterlagen bis hin zu einer möglichen Entschuldungsstrategie.
  • Dabei arbeiten wir transparent. Du weißt vorher, welche Kosten auf dich zukommen, und kannst diese mit den möglichen Folgen von Untätigkeit vergleichen, zum Beispiel Pfändungen, Kündigungen oder Gerichtskosten.

Wenn du merkst, dass dein Dispo ständig im Minus ist, Rechnungen liegen bleiben oder du den Überblick über deine Zahlungen verloren hast, musst du mit deinem Problem nicht allein bleiben. Du kannst dich frühzeitig bei uns melden, bevor aus finanziellen Schwierigkeiten eine ausgewachsene Schuldenkrise wird.

 

Google Bewertung Wirtschafts- und Sozialberatung Ulrich Freund in Chemnitz

 

6. Wie unsere Schuldnerberatung dir hilft: bezahlbar und persönlich

So läuft eine Beratung bei der Wirtschafts- & Sozialberatung Freund ab

Am Anfang steht immer ein Erstgespräch. In diesem Termin verschaffen wir uns gemeinsam einen Überblick:

  • Welche Einnahmen hast du,
  • welche Ausgaben laufen monatlich,
  • welche Schulden und Gläubiger gibt es?

Oft reicht schon dieser erste strukturierte Blick, damit du dich nicht mehr ganz so hilflos fühlst.

Im nächsten Schritt sortieren wir deine Unterlagen und priorisieren die dringendsten Probleme, zum Beispiel drohende Stromsperren, Mietrückstände oder Pfändungen. Je nach Situation entwickeln wir mit dir einen Haushaltsplan, prüfen Entschuldungsmöglichkeiten wie Vergleiche, Ratenzahlungen oder Verbraucherinsolvenz, und erstellen gemeinsam einen Fahrplan, den du im Alltag umsetzen kannst.

Warum wir günstiger sind als ein Anwalt und mehr Zeit für deine Situation haben

Im Unterschied zu vielen Anwaltskanzleien arbeiten wir nicht ausschließlich juristisch, sondern schauen uns deine gesamte Lebens- und Finanzsituation an. Unser Ziel ist nicht nur eine rechtliche Lösung auf dem Papier, sondern ein Weg, den du im Alltag wirklich durchhalten kannst.

Weil wir uns als Schuldnerberatung zwischen kostenlosen Stellen und Anwälten positionieren, können wir unsere Leistungen in der Regel günstiger anbieten als eine klassische Anwaltskanzlei, bei gleichzeitig mehr Raum für ausführliche Gespräche, Erklärungen und praktische Unterstützung. Das ist besonders dann wichtig, wenn du nicht „nur" ein einzelnes Rechtsproblem hast, sondern insgesamt in deiner finanziellen Situation feststeckst.

 

Ein anonymisiertes Fallbeispiel | Privatperson & Familie

Vor ein paar Monaten meldete sich Frau M. aus dem Umland von Chemnitz bei uns. Sie hatte nach einer Trennung mehrere Kredite am Hals, ihr Dispo war dauerhaft am Limit und sie wusste nicht mehr, welche Mahnung sie zuerst öffnen sollte. Im Erstgespräch legte sie zum ersten Mal ihre gesamte Situation auf den Tisch. Wirklich mit zitternden Händen, saß sie mir gegenüber. Schon während des Gesprächs, spürte ich ein Gefühl von Erleichterung. Endlich konnte sie alle ihre Geldsorgen äußern und über ihre finanzielle Situation sprechen, ohne dafür verurteilt zu werden. Heute hat Frau M. wieder einen Überblick über ihre Finanzen, die dringenden Forderungen sind geregelt und sie sagt: „Das erste Mal seit Jahren schlafe ich wieder durch, weil ich weiß, dass ich eine schuldenfreie Zukunft haben kann.“

 

7. Wenn dein Dispo ständig am Limit ist

Ein Konto, das dauerhaft im Minus ist, ist oft ein frühes Warnsignal für größere finanzielle Probleme. Bevor Mahnungen, Inkasso oder sogar eine Insolvenz zum Thema werden, kannst du schon jetzt gegensteuern.

In unserem Blogbeitrag zum Thema Dispo zeigen wir dir:

  • warum Dispo-Schulden so teuer sind,
  • welche Alternativen du hast
  • und wie du Schritt für Schritt wieder aus dem Minus herauskommst.

👉 Wenn du dich darin wiedererkennst: Lies zuerst den Dispo-Artikel (Immer im Dispo? So gefährlich sind kleine Schulden ) und melde dich bei uns, wenn du merkst, dass du es allein nicht mehr schaffst.

 

8. Was du jetzt selbst tun kannst: Erste Schritte aus der Schuldenfalle

Checkliste: Das kannst du vor der Schuldnerberatung vorbereiten

Du musst nicht „perfekt vorbereitet" sein, um zu uns zu kommen. Aber je mehr du schon gesammelt hast, desto schneller bekommen wir gemeinsam einen klaren Überblick

  • Einnahmen: Lohn- und Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate, Bescheide über Bürgergeld, Rente, Unterhalt, Kindergeld, Nebeneinkünfte
  • Ausgaben und Verträge: Mietvertrag, letzte Nebenkostenabrechnung, Verträge für Strom, Gas, Telefon, Internet, Versicherungen, Kontoauszüge der letzten drei Monate (alle Konten, soweit möglich)
  • Schuldenunterlagen: offene Rechnungen und Mahnschreiben, Inkasso-Briefe, Mahn- und Vollstreckungsbescheide, Kredit- und Ratenkaufverträge, Kontoüberziehungen (Dispo), Schreiben zu Lohn- oder Kontopfändungen
  • Gläubigerübersicht: aktuelle Schreiben aller Gläubiger mit Kundennummer, Aktenzeichen und ungefährer Forderungshöhe, soweit bekannt. (Download Gläubigerliste)
  • Basisinformationen: Personalausweis, Unterlagen zu Unterhaltspflichten, wichtige Gerichtsdokumente
  • Dein Eindruck: kurze Notiz, was dir am meisten Sorgen macht, und Fragen, die du unbedingt klären möchtest

Wenn du nicht alle Unterlagen sofort findest, ist das kein Problem. Wichtig ist, dass du den ersten Schritt machst. Im Beratungsgespräch schauen wir gemeinsam, was noch fehlt und wie wir deine Unterlagen nach und nach vervollständigen können.

 

9. Zwischen Insolvenzwelle und knappen Beratungsplätzen: Hol dir jetzt Unterstützung

Mehr Firmenpleiten, steigende Überschuldung und geplante Kürzungen bei der Verbraucherinsolvenzberatung, die Lage in Sachsen ist für viele Menschen eine echte Herausforderung. Gerade jetzt ist es wichtig zu wissen, dass du mit deinen Sorgen nicht allein bist und dass es konkrete Wege aus der Schuldenfalle gibt.

Du musst nicht warten, bis der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht oder eine Kündigung im Briefkasten liegt. Je früher du dir Hilfe holst, desto mehr Möglichkeiten gibt es, deine Situation zu stabilisieren und wieder handlungsfähig zu werden. Wenn du das Gefühl hast, dass dir alles über den Kopf wächst, kannst du dich jederzeit an uns wenden. Wir begleiten dich Schritt für Schritt.

 

10. Quellen und Hintergründe

Die in diesem Beitrag genannten Zahlen und Fakten basieren auf folgenden Quellen:

  • Statistisches Bundesamt (Destatis): Insolvenzstatistik 2025
  • CRIF Deutschland: Schuldenbarometer 2025/Firmeninsolvenzen 2025
  • Creditreform: Schuldneratlas 2024
  • Liga der freien Wohlfahrtspflege Sachsen: Stellungnahme zum Doppelhaushalt 2025/26
  • Wirtschaft in Sachsen: Insolvenzreport Sachsen 2025

 


Raus aus den Schulden. Rein in ein selbstbestimmtes Leben. Schuldnerberater Ulrich Freund

 

Über den Autor: Ulrich Freund

Ulrich Freund ist Diplom-Betriebswirt und IHK-zertifizierter Schuldnerberater beim VfK e.V. Außenstelle in Chemnitz. Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Wirtschafts- und Sozialberatung sowie seiner Expertise als zertifizierter Coach unterstützt er Privatpersonen und Unternehmer dabei, Wege aus der Überschuldung zu finden. Seine „FREUND-Methode“ verbindet fachliches Know-how mit einer wertschätzenden, menschlichen Begleitung.

Homepage: www-wiso-chemnitz.de

WhatsApp: +493713677723

 


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